Die Jungen Liberalen Bielefeld trafen sich am vergangenen Samstag, dem 23. Januar, zum alljährlichen Kreiskongress in der FDP-Geschäftsstelle. Wichtigster Tagesordnungspunkt war dabei die Wahl des Kreisvorstandes. Der 25-jährige Politikwissenschaftler Florian Sander bleibt Kreisvorsitzender des liberalen Jugendverbandes. Als seine Stellvertreter stehen ihm dabei Marvin Hartwig sowie Gregor Spalek als Schatzmeister zur Seite. Weiterhin wurden als Beisitzer Roga Afradi, Jonas Fobel und Marcel Kolbecher in den Vorstand gewählt.
Eines der wichtigsten anstehenden Projekte für die JuLis sei der Landtagswahlkampf. „Wir ziehen optimistisch für unsere Landtagskandidaten in den Wahlkampf und werden sie nach besten Kräften unterstützen“, so Sander. Dass der FDP-Kreisvorsitzende Thomas Seidenberg, der im Wahlkreis 94 antritt, dank eines aussichtsreichen Listenplatzes eine reelle Chance habe, in den Landtag einzuziehen, sei für die Jungliberalen eine zusätzliche Motivation.

Gregor Spalek, Jonas Fobel, Marvin Hartwig, Roga Afradi, Florian Sander, Marcel Kolbecher und Bezirkssprecher Paul Podkocki (v.l.n.r.)
Von Henning Bielefeld
In Europa existieren verschiedene Formen sozialer Sicherungssysteme. Diese sind historisch gewachsen und mehr oder weniger gut auf die Bedürfnisse ihres jeweiligen Landes abgestimmt. Vielen erscheint Schweden stets als das gelobte Land sozialer Sicherung. Dass ein solches System Deutschland aber in kürzester Zeit endgültig ruinieren würde und für unsere Bevölkerungsstruktur einfach zu teuer wäre, wird dabei gern vergessen. Trotz des nicht zufriedenstellenden Zustands der deutschen Sozialsysteme erscheint es unsinnig, die Sozialsysteme anderer Länder unreflektiert zu übernehmen, ohne dabei sozialstrukturelle Eigenheiten zu bedenken. Auch Rufen nach einem einheitlichen europäischen Sozialmodell oder gar einem supranationalen Sozialstaat müssen wir uns entgegenstellen, da eine von der EU verordnete Sozialpolitik sicher nicht imstande wäre, die Bedürfnisse jedes einzelnen EU-Mitgliedsstaats zu erfüllen, sondern die Folge hätte, dass die eine Hälfte der EU für die andere zahlt. Das gegenseitige Voneinander-Lernen ist unabdingbar – dies muss jedoch aus eigener Initiative der EU-Mitgliedsstaaten geschehen.
Henning Bielefeld (23) studiert im Bachelor Politikwissenschaft und ist stellv. Vorsitzender der Liberalen Hochschulgruppe an der Uni Bielefeld.
Wie Ihr alle sicher mitbekommen habt, hat sich vor der Küste Haitis ein folgenreiches Erdbeben ereignet. Die Opferzahlen sind noch ungewiss, doch selbst mehr als 100.000 Tote können nicht ausgeschlossen werden.
Deutsche Hilfsorganisationen sind auf dem Weg in die Krisenregionen und brauchen dafür jetzt jeden Euro. Deshalb möchten wir jeden dazu ermuntern, eine Spende zu leisten. Jeder Betrag kann helfen.
Wir wollen keine Werbung für einzelne Hilfsorganisation betrieben, aber beispielhaft auf das Bündnis “Aktion Deutschland hilft” verweisen, einen Zusammenschluss aus mehreren Organisationen:
http://www.aktion-deutschland-hilft.de
Die Jungen Liberalen Bielefeld begrüßen den Vorschlag von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), an der Universität Bielefeld eine medizinische Fakultät einzurichten. „Dies wäre ein echter Gewinn für Bielefeld, von dem die Universität auch in wissenschaftlicher Hinsicht enorm profitieren würde“, äußerte sich Florian Sander, Kreisvorsitzender der JuLis in Bielefeld, optimistisch zu dem Projekt der Landesregierung. Insbesondere die sozialen und medizinischen Einrichtungen in Bethel bekämen so den Vorteil, direkt vor Ort Medizinernachwuchs rekrutieren zu können. „Es wären Kooperationen denkbar, bei denen beide Seiten Forschung und medizinische Praxis verbinden und voneinander profitieren können, beispielsweise mit einem Forschungsschwerpunkt Neurologie“, so Sander weiter zur Perspektive des Projekts. “Gleichzeitig müssten junge Bielefelder, die Medizin studieren möchten, dafür nicht ihre Heimatstadt verlassen.” Für die JuLis ist klar: Die Bielefelder Politik und die Uni müssen nun klare positive Signale an die schwarz-gelbe Landesregierung senden, damit das Vorhaben möglichst rasch umgesetzt werden kann.
Die Jungen Liberalen Bielefeld begrüßen die deutsche Debatte über den Einsatz von Körperscannern an Flughäfen. Florian Sander, Kreisvorsitzender der liberalen Jugendorganisation, zeigte sich erfreut über die Initiative der schwarz-gelben Koalition: “Die Bundesregierung muss jetzt die richtige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit finden.”
Sollten die Scanner in Zukunft Anschläge verhindern können, dürfe man ihre Einführung nicht kategorisch ablehnen. Immerhin würden Fluggäste schon seit langem gründlich abgetastet. “Wichtig ist, dass die Intimsphäre der Fluggäste geachtet wird. Hier gilt es eine pragmatische Lösung zu finden”, so der Jungliberale. Verschiedene Maßnahmen seien denkbar. So könnte die Auswertung der Daten in einem getrennten Raum erfolgen und die Darstellungen weitgehend anonymisiert werden.
Das vereitelte Attentat auf ein vollbesetztes Flugzeug in Detroit habe gezeigt, wie konkret die Bedrohung durch Terroristen sei. “Das höchste Gut der Reisenden ist ihre körperliche Unversehrtheit. Deshalb ist die Politik in der Pflicht, die Bürger vor Terroristen zu schützen”, meint Sander.